Ehre

 

Die Ehre ist ein Diamant, den die Tugend an ihrem Finger trägt.
Voltaire

 

Die Ehre ist die Poesie der Pflicht!
Alfred Comte de Vigny

 

Die Ehre ist ein Rechenspiel, bald gilt man nichts, bald gilt man viel.
Abraham a Santa Clara

 

Wer nicht der Ehre eingedenk, vergißt wohl alles.
Oscar Wilde

 

Die einzigen von der Welt unbestrittenen Ehren, die einer Frau zuteil werden können, sind die, die sie im Reflex der Ehre ihres Mannes genießt.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

 

Wo viel Ehrgefühl, da ist viel Ehrgeiz; aber gar nicht umgekehrt
Jean Paul

 

Wer uns seine Redlichkeit erkaufen läßt, verkauft gewöhnlich nur seine Ehre.
Luc de Clapiers Vauvenargues

 

Würdenträgern ohne Verdienste erweist man Ehren ohne Ehre.
Sébastien Roch de Chamfort

 

Die letzte Ehre, die man einem Toten erweist, ist manchmal die erste.
Emanuel Wertheimer

 

Die Ehrsucht ist ein frevelnd Götterweib.
Euripides

 

Seine Ehre kann auch der Arme behalten, nicht aber der Schlechte.
Miguel de Cervantes-Saavedra

 

Man kann sogar ein Lump sein und doch die Witterung für das, was Ehre ist, nicht einbüßen.
Fjodor Michailowitsch Dostojewskij

 

Die Ehre, einmal erkrankt und dann nicht rasch geheilt, steht niemals wieder von den Toten auf.
Christian Friedrich Hebbel

 

Nie hat Ehre noch erstritten, der sie andern abgeschnitten.
Johann Christian Friedrich Haug

 

Die kürzeste Weg zur Ehre ist es, überhaupt keine zu besitzen.
Samuel Butler der Ältere

 

Die erworbene Ehre ist eine Kaution für jene, die man noch erwerben muß.
François VI. Duc de La Rochefoucauld

 

Die Ehre ist, objektiv, die Meinung anderer von unserem Wert und, subjektiv, unsere Furcht vor dieser Meinung.
Arthur Schopenhauer

 

Ehre ist die Mystik der Rechtlichkeit.
Friedrich von Schlegel

 

Ehrung ziert den Ehrenmann; den Schurken macht sie kenntlich.
Publilius Syrus

 

Ehrenmann! Diesen Titel verdankt man zuweilen nur Entehrungen.
Emanuel Wertheimer