| Die Ehre ist ein Diamant, den die Tugend an ihrem Finger trägt. |
| Die Ehre ist die Poesie der Pflicht! |
| Die Ehre ist ein Rechenspiel, bald gilt man nichts, bald gilt man viel. |
| Wer nicht der Ehre eingedenk, vergißt wohl alles. |
| Die einzigen von der Welt unbestrittenen Ehren, die einer Frau zuteil werden können, sind die, die sie im Reflex der Ehre ihres Mannes genießt. |
| Wo viel Ehrgefühl, da ist viel Ehrgeiz; aber gar nicht umgekehrt |
| Wer uns seine Redlichkeit erkaufen läßt, verkauft gewöhnlich nur seine Ehre. |
| Würdenträgern ohne Verdienste erweist man Ehren ohne Ehre. |
| Die letzte Ehre, die man einem Toten erweist, ist manchmal die erste. |
| Die Ehrsucht ist ein frevelnd Götterweib. |
| Seine Ehre kann auch der Arme behalten, nicht aber der Schlechte. |
| Man kann sogar ein Lump sein und doch die Witterung für das, was Ehre ist, nicht einbüßen. |
| Die Ehre, einmal erkrankt und dann nicht rasch geheilt, steht niemals wieder von den Toten auf. |
| Nie hat Ehre noch erstritten, der sie andern abgeschnitten. |
| Die kürzeste Weg zur Ehre ist es, überhaupt keine zu besitzen. |
| Die erworbene Ehre ist eine Kaution für jene, die man noch erwerben muß. |
| Die Ehre ist, objektiv, die Meinung anderer von unserem Wert und, subjektiv, unsere Furcht vor dieser Meinung. |
| Ehre ist die Mystik der Rechtlichkeit. |
| Ehrung ziert den Ehrenmann; den Schurken macht sie kenntlich. |
| Ehrenmann! Diesen Titel verdankt man zuweilen nur Entehrungen. |