| Eifersucht ist eine leichtgläubige, verdachtaufspürende Leidenschaft, diejenige, die von allen die meiste Phantasie beschäftigt; aber sie macht nicht geistvoll, im Gegenteil, sie vermindert den Scharfblick. |
| Die Eifersucht läßt dem Verstand niemals genügend Freiheit, um die Dinge zu sehen, wie sie sind!! |
| Mehr liebt, wen Eifersucht entflammt, doch besser liebt, wer sie verdammt. |
| Die Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft. |
| Dinge leicht wie Luft sind für die Eifersucht Beweis, so stark wie Bibelsprüche. |
| Wer nicht eifersüchtig ist, liebt nicht. |
| Eifersucht ist wie Salz: ein bißchen davon würzt den Braten, aber zuviel macht ihn völlig ungenießbar. |
| Die Eifersucht der Frau ist Unglaube, und die Eifersucht des Mannes ist Glaube. |
| Eifersucht ist Liebesneid. |
| Die Eifersucht ist das größte Übel und erweckt doch bei den Menschen, die es verursachen, am wenigsten Mitleid. |
| Die Eifersucht geistig hochstehender Menschen bewirkt einen edlen Wettstreit und ruft große Taten hervor. |
| Wäre die Eifersucht nicht immer ein Gemisch von Haß und Liebe, so wäre sie nicht, was sie ist, die rätselhafteste, unergründlichste aller Leidenschaften. |
| Nichts beglückt den Eifersüchtigen mehr, als den Gegenstand seiner Liebe unterschätzt zu sehen. |
| In der Eifersucht steckt mehr Liebe zu sich selbst als zum anderen. |
| Eifersucht ist eine unnötige Besorgnis um etwas, das man nur verlieren kann, wenn es sich ohnehin nicht lohnt, es zu halten. |
| Eifersucht enthält mehr Eigenliebe als Liebe. |
| Eifersüchtig sein heißt, nicht an seiner Frau, sondern an sich selbst zweifeln. |
| Man ist nie eifersüchtiger, als wenn man in der Liebe anfängt, zu erkalten. Man traut dann der Geliebten/dem Geliebten nicht mehr, weil man dunkel fühlt, wie wenig einem selbst mehr zu trauen ist. |
| Liebe schaut durch ein Teleskop, die Eifersucht durch das Mikroskop. |
| Eifersucht ist die radikalste, ursprünglichste und unverhohlenste Form der Bewunderung - sozusagen Bewunderung in Kriegsbemalung. |
| Die Eifersucht wächst, solange man zweifelt; sie wird zur Raserei oder hört auf, sobald man vom Zweifel zur Gewissheit kommt. François de La Rochefoucauld |
| Skrupellos ist die Eifersucht nicht. |
| Eifersucht ist die Gelbsucht der Seele. |
| Die Liebe ist gar zu undankbar gegen die Eifersucht. |
| Die Eifersucht wird zwar immer mit der Liebe geboren,aber sie stirbt nicht immer mit ihr. |
| Die Eifersucht ist doch der toll gewordene Bastardsohn der Liebe, der Selbstverachtung Raserei. |
| Die begründete wie die unbegründete Eifersucht vernichtet diejenige Würde, deren die gute Liebe bedarf. |
| Man kann sich die ganze Schmach und sittliche Erniedrigung gar nicht ausdenken, zu der ein Eifersüchtiger fähig ist und in die er ohne jegliche Gewissensbisse verfallen wird. |