| Wer Eitelkeit zum Mittagsbrot hat, bekommt Verachtung zum Abendbrot. Benjamin Franklin |
| Das Verlangen nach Gegenliebe ist nicht das Verlangen der Liebe, sondern der Eitelkeit. Friedrich Nietzsche |
| Die Eitelkeit besteht nicht in der Kleidung, oft kaum im Handeln, sondern in der ewigen unmerklichen Stellung jedes Worts, damit es höheres Lob abwerfe. |
| Für die Eitelkeit ist selbst die Pfütze ein wohlgefälliger Spiegel. Arthur Schopenhauer |
| Es bedarf oft des Anlasses der Eitelkeit, damit der Mensch die ganze Energie seiner Seele zeigt. Holz zum spitzen Stahl ergibt den Wurfspieß, zwei Federn am Holz den Pfeil. |
| Du siehst, wohin du siehst, nur Eitelkeit auf Erden. |
| Eitelkeit ist die sicherste Wächterin der öffentlichen Ruhe. Sie ist die Omphale des Ehrgeizes und legt ihm Rosenketten an. Wer am Schimmer des Goldes eine Freude findet, wird das Eisen nicht achten, und im Tanzschritte ist noch keiner auf den Thron gestiegen. |
| Wirklich nur die Schwachen oder Despotischen finden daran Gefallen, die Prunkzüge der Eitelkeit zu vermehren. |
| Schmeichelei ist eine falsche Münze, die nur durch unsere Eitelkeit in Umlauf erhalten wird. François de La Rochefoucauld |
| Die Eitelkeit der Logik ist ja imstande, eines Menschen Hirn gänzlich zu verwirren. |
| Alle Lächerlichkeiten der Menschen charakterisieren nur eine schlechte Eigenschaft, nämlich die Eitelkeit. |
| Die Wunden, die unserer Eitelkeit geschlagen werden, sind halb geheilt, wenn es uns gelingt, sie zu verbergen. |
| Was ist der Mensch für eine elende Kreatur, wenn er alle Eitelkeit abgelegt hat. |
| Wir werden alt, unsere Eitelkeit wird immer jünger. |
| Ihr klagt über die vielen Steuern: Unsere Trägheit nimmt uns zweimal soviel ab, unsere Eitelkeit dreimal soviel und unsere Torheit viermal so viel. Benjamin Franklin |
| Er besaß nur eine Eitelkeit: er glaubte, daß er besseren Rat geben könnte als jeder andere. |
| Bescheidenheit kriecht aus demselben Loch wie die Eitelkeit. |
| Wo die Eitelkeit anfängt, hört der Verstand auf. |
| So eitel ist der Mensch, daß er sich sogar auf seine Leiden etwas einbildet. |
| Wenn an den Großen alles erstirbt, sogar der Ehrgeiz, grünet doch die Eitelkeit noch. |
| Der Neugier dienen der schweifende Fuß und das zügellose Auge. |
| Eitelkeit ist die größte aller Schmeichlerinnen. |
| Niemand hat Mitleid mit dem Schmerz der Eitelkeit. |
| Eitelkeit ist mächtiger als Scham. |
| Man mag uns immer Eitelkeit vorwerfen, aber von Zeit zu Zeit haben wir es nötig, unseres Wertes versichert zu werden. |
| Zwischen den Menschen besteht für gewöhnlich so wenig Unterschied, daß kaum Grund zur Eitelkeit vorliegt. |
| Daß etwas so Augenfälliges wie die Eitelkeit der Welt so wenig bekannt ist, daß es seltsam und überraschend ist, wenn man sagt, es sei dumm, nach Größe zu streben. Das ist erstaunlich. |
| Jedermann hat gerade so viel Eitelkeit, als es ihm an Verstand fehlt. |
| Man kann seine Eitelkeit nur befriedigen, indem man die Eitelkeit anderer verletzt. |
| Die Eitelkeit anderer ist uns deshalb unerträglich, weil sie die unsere verletzt. |
| Man sollte sich über Eitelkeit beklagen. Nur ausgesprochene Schurken sind wissentlicher Undankbarkeit fähig; fast jedermann aber denkt, er habe mehr getan, als der andere verdient, während der andere denkt, er habe weniger empfangen, als er verdiene. |
| Gewöhnlich ist man mehr aus Eitelkeit schmähsüchtig als aus Bosheit. |
| Wir sind so eitel, daß uns sogar an der Meinung solcher Leute gelegen ist, an denen uns gar nichts liegt. |
| Nur der wird einst von allen Wunden der lieben Eitelkeit geheilt, der manchmal, in verschämten Stunden, die Ansicht seiner Gegner teilt. |
| Die Eitelkeit anderer geht uns nur dann wider den Geschmack, wenn sie wider unsere eigene Eitelkeit geht. |