| Der Frühling webt schon in den Birken, / Und selbst die Fichte fühlt ihn schon; / Sollt er nicht auch auf unsre Glieder wirken? Johann Wolfgang von Goethe |
| Das
Beet schon lockert/ Sich's in die Höh',/ Da wanken Glöckchen/ So weiß
wie Schnee;/ Safran entfaltet/ Gewalt'ge Glut,/ Smaragden keimt es/ Und keimt wie Blut./ Primeln stolzieren/ So naseweis,/ Schalkhafte Veilchen/ Versteckt mit Fleiß;/ Was auch noch alles/ Da regt und webt,/ Genug, der Frühling/ Er wirkt und lebt. Johann Wolfgang von Goethe |
| Steigt der Saft in die Bäume, erwachen die Frühlingsträume. Bauernregel |
| Hasen, die springen, Lerchen, die singen, werden sicher den Frühling bringen. Bauernregel |
| Und dräut der Winter noch so sehr / Mit trotzigen Gebärden, / Und streut er Eis und Schnee umher, / Es muß doch Frühling werden. Emanuel Geibel |
| Vom Eise befreit sind Strom und Bäche / Durch des Frühlings holden, belebenden Blick ... Johann Wolfgang von Goethe |
| ... wie ein Meer des Lebens ergießt sich der Frühling über die Erde ... Heinrich Heine |
| Alles
freuet sich und hoffet, wenn der Frühling sich erneut. Johann Christoph Friedrich von Schiller |
| Alle Vögel sind schon da, / Alle Vögel, alle! August Heinrich Hoffmann von Fallersleben |
| Im wunderschönen Monat Mai, / Als alle Knospen sprangen, / Da ist in meinem Herzen / Die Liebe aufgegangen. Heinrich Heine |
| Was
der Frühling nicht sät,/ kann der Sommer nicht reifen,/ der Herbst
nicht ernten,/ der Winter nicht genießen. Johann Gottfried von Herder |
| Das Schönste am Frühling ist, daß er kommt, wenn man ihn am nötigsten braucht. Unbekannt. |
| Winterstürme wichen dem Wonnemond, in mildem Lichte leuchtet der Lenz; auf lauen Lüften lind und lieblich, Wunder webend er sich wiegt: durch Wald und Auen weht sein Atem, weit geöffnet lacht sein Aug'. Richard Wagner |
| Je dicker das Eis um Weihnacht liegt, je zeitiger der Bauer Frühling kriegt. Bauernregel |
| Hüpfen im Hornung Eichhörnlein und Finken, siehst du schon den Frühling winken. Baurnregel |
| Braut der Januar Nebel gar, wird das Frühjahr naß fürwahr. Bauernregel |
| Ich betrachte den Frühling, als ob er zu mir käme, um dankbar zu sein. |
| Am stillen Herd in Winterszeit, / wann Burg und Hof mir eingeschneit, /wie einst der Lenz so lieblich lacht' / und wie er bald wohl neu erwacht ... Richard Wagner |
| Frühling ist ein Mädchen, Sommer eine Mutter, Herbst eine Witwe und Winter eine Stiefmutter. Sprichwort aus Polen |
| Die Luft ist blau, das Tal ist grün, / die kleinen Maienglocken blühn, / und Schlüsselblumen drunter ... Ludwig Christoph Heinrich Hölty |
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