| Gewohnheit, Sitte und Brauch sind stärker als die Wahrheit. Es braucht neue Revolutionen der Geister, es braucht einen neuen Enthusiasmus, um den alten zu zerstören. Voltaire |
| Die
Menschen sind sich ziemlich ähnlich, wenn sie geboren werden, aber durch ihre Gewohnheiten entfernen sich sich immer mehr voneinander. Konfuzius |
| Alles
ist Gewohnheit bei den Menschen, selbst die Tugend. Pietro Metastasio |
| Für zwei einander ganz entgegengesetze Dinge sind wir gleich sehr eingenommen: für die Gewohnheit und das Neue. Jean de la Bruyère |
| Gewohnheit bedeutet, einen bestimmten Platz für jede Sache zu haben, und sie niemals dort aufzubewahren. Mark Twain |
| Es ist in vielen Fällen Dingen eine schlimme Sache um die Gewohnheit. Sie macht, daß man Unrecht für Recht und Irrtum für Wahrheit hält. Georg Christoph Lichtenberg |
| Große Dinge setzen in Erstaunen, der kleinen wird man überdrüssig; durch die Gewohnheit werden wir mit beiden vertraut. Jean de la Bruyère |
| Man bleibt jung, solange man noch lernen, neue Gewohnheiten annehmen und einen Widerspruch ertragen kann. Marie von Ebner-Eschenbach |
| Von Natur aus sind die Menschen fast gleich; |
| Die
Fesseln der Gewohnheit sind meist so fein, daß man sie gar nicht spürt.
Doch wenn man sie dann spürt, sind sie schon so stark, daß sie sich nicht mehr zerreißen lassen. Samuel Johnson |
| Wenn
man jedes Jahr eine bösartige Gewohnheit ausreißt, wird mit der Zeit der schlimmste Mensch gut. Benjamin Franklin |
| Der Mensch lebt durch Gewohnheit, aber für seine Aufregungen und Sensationen. |
| In dem Maße, als die Genüsse zunehmen, nimmt die Empfänglichkeit für sie ab. |
| Wenn uns Gewohntes hold und lieb geworden, so ängstigt uns, so schmerzt uns fast das Neue. |
| Die Gewohnheit ist langlebiger als die Liebe und überwindet manchmal sogar dir Verachtung. |
| Die Macht der Gewohnheit ist wahrlich stark. |
| Der betäubende Einfluß der Gewohnheit schwand dahin; so fing ich an, |
| Gewohnheit bewältigt alles – sogar die Liebe. |
| Die
Gewöhnung stumpft unsere Sinne ab. Michel de Montaigne |
| Es scheint wohl wahr zu sein, daß die zweite Hälfte des menschlichen Lebens sich gewöhnlich nur aus Gewohnheiten zusammensetzt, die man in der ersten Hälfte erworben hat. |
| Die Gewohnheit ist der Leitfaden im Leben eines Menschen. |
| Wir kreieren erst unsere Gewohnheiten und dann kreieren unsere Gewohnheiten uns. |
| Eine alte Gewohnheit legt sich so leicht nicht ab, und eine Richtung, die wir früh genommen, kann wohl einige Zeit abgelenkt, aber nie ganz unterbrochen werden. |
| Den wilden Gram macht die Gewohnheit zahm. |
| Die Gewohnheit ist die zweite Natur. |
| Die Gewohnheiten unserer Sinne haben uns in Lug und Trug der Empfindungen eingesponnen. |
| In der Gewohnheit liegt das einzige Behagen des Menschen. |