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Scherzhafte Gedanken über die Rosen |
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| An
Rosen such ich mein Vergnügen, An Rosen, die die Herzen ziehn, An Rosen, die den Frost besiegen Und hier das ganze Jahr durchblühn, An Rosen, die wir bei den Linden, Sonst nirgends leicht so reizend finden |
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Mit
Rosen schmück ich Haupt und Haare, Die Rosen tauch ich in den Wein, Die Rose soll für meine Jahre Die allerbeste Stärkung sein, Die Rose zieret meine Flöten Und krönt mich mächtigen Poeten. |
| Die
Rose trägt das Blut der Götter Und ist der Blumen Königin, Ihr Antlitz sticht das schönste Wetter Und selbst Aurorens Wangen hin, Sie ist ein Stern der milden Erden Und kann von nichts verfinstert werden. |
Die
Ros' erquickt die blöden Sinnen Und hat das beste Zuckerrohr; Ihr goldner Umfang bricht von innen So wie Sonn' aus Nacht hervor; Die Rose nährt die süßen Triebe Und reizt die Liebe selbst zur Liebe. |
Auf
Rosen mach ich gute Reime, Auf Rosen schläfet meine Brust; Auf Rosen hab ich sanfte Träume Von still' und warm' und weicher Lust, Und wenn ich einst von hinnen fahre, So wünsch ich Rosen auf der Bahre. |