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Liebe ist
kein Solo. Liebe ist ein Duett. Schwindet sie bei einem, verstummt das
Lied.
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Laß ruh'n die Toten
Es
steht ein altes Gemäuer
Hervor aus Waldes Nacht,
Wohl standen Klöster und Burgen
Einst dort in herrlicher Pracht.
Es
liegen im kühlen Grunde
Behauene Steine gereiht;
Dort schlummern die Frauen, die Starken,
Die Mächt'gen der alten Zeit.
Was
kommst du nächtlicher Weile
Durchwühlen das alte Gestein?
Und förderst hervor aus den Gräbern
Nur Staub und Totengebein.
Unmächtger
Sohn der Stunde,
Das ist der Zeiten Lauf,
Laß ruh'n, laß ruh'n die Toten,
Du weckst sie mit Klagen nicht auf.
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Was soll ich sagen?
Mein
Aug' ist trüb,
Mein Mund ist stumm,
Du heißest mich reden,
Es sei darum!
Dein
Aug' ist klar,
Dein Mund ist rot,
Und was du nur wünschest,
Das ist ein Gebot.
Mein
Haar ist grau,
Mein Herz ist wund,
Du bist so jung
Und bist so gesund.
Du
heißest mich reden,
Und machst mir's so schwer.
Ich seh' dich so an
Und zittre so sehr.
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