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«Was
ist Leben? Raserei! / Was ist Le
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Nichts
Ewiges kann das Glück uns geben, denn flüchtiger Traum ist
Menschenleben, und selbst die Träume sind ein Traum. |
ben
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Die
Blumen
I.
Hier
diese, wann empor der Morgen dringt,
Erwachend
sich zu Pomp und Lust erheben,
Sind
aber eitler Trauer hingegeben,
wann
die Entschlafnen kalte Nacht umschlingt.
Dies
Farbenspiel, das mit dem Himmel ringt,
Das
Purpur, Schnee und Gold zur Iris weben,
Wird
warnend Vorbild sein dem Menschenleben;
So
viel ists, was ein Tag zum Ziele bringt.
Zum
Blühn sind früh die Rosen aufgestanden,
Zum
Altern haben sie die Blüt entbunden,
Die
Wieg und Grab in einer Knospe fanden.
So
haben Menschen auch ihr Los gefunden,
An
einem Tage kamen sie und schwanden;
Verflossen
sind Jahrhunderte nur Stunden.
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II.
Die
hellen Funken, welche dem Beschauer,
Genährt
von Strahlen, die der Sonn entsprühten,
Wann
sie versank, des Lichtes Blick vergüten,
Sie
leben selbst nur eine Blumentrauer.
Nächtliche
Blüten sinds: in krankem Schauer
Ermattet
bald der Glanz, von dem sie glühten:
Denn
wenn ein Tag das Alter ist der Blüten,
Ist
eine Nacht der Sterne Lebensdauer.
Nach
dieser Lenze schnell verwelktem Prangen
Muß
unser Wohl, muß unser Weh sich färben
Ob
Sonnen unter- oder aufgegangen.
Was
könnte dauerhaft der Mensch erwerben?
Was
wandelbar von Sternen nicht empfangen,
Die
jede Nacht geboren wieder sterben?
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