G e d a n k e n  z u m  S e i n 

 

Das Sein wird geprägt von vielen Dingen,

Eigentlich von allem, Dich selbst und das was Dir passiert.

In der Regel wird Dir nur das auch gut gelingen,

Was mit dem gesamten Sein auch wirklich harmoniert.

 

Nun ist man gewohnt darüber nachzudenken,

Was im eigenen Sein wird als nächstes getan.

Man merkt schnell, daß auch andere Kräfte deine Schritte lenken,

Übersieht man diese, geht es nur langsam oder gar nicht voran

 

Es gibt Menschen, selbst große Denker sind davor nicht gefeit,

Die meinen, die Erkenntnis vom Lauf der Dinge sei ihr Eigen,

Aber mit der Zeit - unerbittlich läuft sie - wird manches bereut,

Was man meinte, es ist wert, allen für immer als richtig zu zeigen.

 

Die Unendlichkeit des Sein wird deutlich, auch, dass es unfassbar sein kann;

In seiner Vielfalt: Der Materie, der Welt und Lebewesen.

Wer da einseitig geht an die großen und kleinen Probleme heran,

Trägt kaum dazu bei, daß die Gesamtheit der Dinge eines Tages genesen.

 

Die Erkenntnis vom Lauf der Dinge in dieser Welt

Wird stets aus Altem und Neuem gewonnen.

Wer das Alte vergisst und das Neue nur will,

Dessen Faden zur Erkenntnis des Sein ist sehr dünn nur gesponnen.

 

Neben dem Sein da gibt es, - nach dem was allgemein erkannt,

Das Bewusstsein, individuell und als Gesamtheit.

Manch große Denker - viele waren und sind es - haben sich festgerannt,

Mit Prioritäten auf einer Seite, - es erwies sich als nicht gescheit.

 

Die Erkenntnis vom Sein, erlaubt den Blick auf das, was kann geschehen,

Nicht auf das, was konkret wird einmal sein;

Zu viele, ja fast alle Dinge, oft neue Wege gehen,

Die einmal gewonnene Erkenntnis - stellt sich konträr zum tatsächlichen Sein.

 

Wie schwer ist es doch, jemanden zu Taten zu bewegen,

Mit Worten über das mögliche Werden;

In der Regel lässt sich das Individuum doch nur durch Dinge erregen,

Die es gleich erfasst, - die ihm nutzen auf Erden !

 

Harmonität in der Einheit vom geregeltem Sein und dem, was soll geschehen,

Von dem, was der Mensch in der Gesellschaft kann erreichen,

Wird die Wege bestimmen, welche sind zu gehen;

Alles andere bedeutet, sich am Sein vorbeizuschleichen