Das Kätzchen 

 

Von den vielen Tieren, die ich gern mag,
Ist ein Kätzchen mir das Allerbeste.
Ich sehne mich nach diesem den lieben langen Tag,
Und geb erst Ruh, wenn ich spür es an meiner Weste.

Kleine Kätzchen, lieb können sie sein, wenn sie wollen,
Auch mal kratzen und beißen, was weniger schön;
Will man mit Ihnen mal richtig tollen,
Geht dieses nur, wenn kein Kater zu sehen. 

Ihr Fell ist weich, so richtig zum Kuscheln,
Was sicher jeder gern mag, der noch kann,
Wenn auch manch Neider darüber tuscheln,
Schert mich das gar nicht, ich hol' s ganz dicht ran.  

Miauen kann es auch, aber besser noch schnurren,
Ach ist das schön, gern mag ich es hören.
Da lauscht man innig, ohne zu murren,
Und lässt sich von nichts auf der Welt dabei stören.

Man sagt: Katzen sind falsch. Ich finde das nicht !
Wer weiß, wer sich das ausgedacht ?
Denn nur, wer Kätzchen und andere Tiere nicht zu lieben mag,
Kann  solch Nonsens haben hevorgebracht und
hat auch vor Menschen nur wenig acht.