L i e b e s g e d a n k e n

Es ist mit der Liebe ein gar seltsames Ding,
Jeder meint sie zu nennen sein eigen;
Doch nur in Harmonie und Gleichklang sie wirklich gelingt,
Nicht, wenn nur einer meint, seine Liebe als einzig zu zeigen.

Die Worte und Taten der Liebe sind immer ohne Tabus,
Sie erwachsen aus Gefühlen und sind ohne Grenzen,
Da wird gescherzt, gelacht auch geweint mal im nu,
Harmonisch gebettet in gar herrlichen Liebeskränzen.

Wehedem ,der eine meint, nur er ist die Liebe,
Sieht nur sein Ego und des anderem Schuld,
Da gibt’s auf die Dauer nur wenig Freude und Friede,
Und irgendwo gibt es Grenzen für der Liebe Geduld.

Es ist Gift, ja der Tod, beginnt man sich vorzuhalten,
Was einer für den anderen alles so hat getan.
Das bedeutet, Liebestaten, wie Müll zu verwalten,
Und bringt Liebe und Glück überhaupt nicht voran.

Wo ist das Vertrauen, wenn man meint aufzählen zu müssen,
All das, was im Liebesleben gar selbstverständlich ist;
Dem, den man  aufzählt,  spricht man ab, jedes Wissen
Und auch die Fähigkeit, dass er je etwas vermisst.

Aber sagt, ist das Liebe, die nur einer für sich erwählt?
Und wo der andere als Nichtsnutz wird hingestellt?
Des anderen Taten werden überhaupt nicht gezählt?
Das kann es nicht sein, die wahre Liebe der Welt!

Nicht sehr schön, wenn man wider besseres Wissen,
Solche Zweifel und Missstimmung immerfort schürt,
Liebe und Vertrauen des anderen meint können zu missen,
Nur sich selbst  zum Mittelpunkt der Liebe stets kürt.

Wunderschön kann es sein und stets im Wachsen gegeben
Wenn zwei Herzen in Harmonie und  Gleichklang sich wiegen,
Diese gemeinsam Freude, Glück, auch manches Leid durchleben
Und dabei immer die gemeinsamen Gefühle der Liebe nur siegen.

Nicht immer ist Sonntag und nur gleißendes Licht.
Im Leben gibt es stets viel Schönes aber auch Schatten und Leiden
Aber wahre Liebe an nichts und niemals zerbricht,
Schon gar nicht an Dingen, die man kann durch diese vermeiden.