G e d a n k e n


Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten.
Wir lernten dieses bereits auf der Schulbank;
Zum Glück sind sie nicht offen , die Gedankentaten,
Die ließen entstehen, manchen unnötigen Zank.

 

Zum Glück wird nicht jeder mit Bösem bedacht,
Schlimm genug, wenn es so wär.
Mit manch Gedanken man auch innerlich lacht,
Obwohl dieses manchem fällt unsagbar schwer.


In Gedanken träumt man mit offenen Augen
von Liebe , von Glück aber auch von Geld;
Manch Gedanken möchte man fest aufsaugen,
Besonders, wenn's geht, um alles Schöne der Welt.


Bestimmend für die Gedanken ist das Gefühl,
Auch des Menschen Charakter sie prägt,
Bei Boshaften sind sie meist recht kühl
Und es wird  so manch Schlimmes bewegt.


All das, was wir kennen, wünschen und hoffen
Wird in Gedanken gefasst und geistig vollzogen,
Die Gedankenwelt ist für alles Schöne offen,
Auch unser Handeln wird erst in Gedanken gewogen.


Deshalb soll man in keiner Weise versuchen
Den eigenen Gedanken Zwang anzutun,
Damit wär ein großer Verlust für alle zu verbuchen
und manch Fortschritt käme zum Ruhen.