Teenagertraum


Beim lustigem Plaudern über viele Dinge
Kann man auch sagen, was in Träumen bewegt;
Auch dass man im Leben möglichst viel erringe,
Selbst wenn dieses nur durch Illusionen belegt.

Schön wäre es, man hätte viele Millionen,
Besser noch, einen Millionär gleich dazu!
Da würde sich das Leben so richtig lohnen und
Vor all den Sorgen hätte man Ruh

Der Millionär müsste nett sein,
Nicht allzu dick und sehr schön
überall soll er neben mir der Star sein,
Andere sollen vor Neid vergeh' n.

Ein herrliches Schloss soll er mir bauen,
weit weg, auf einer romantischen Insel;
Alle Welt soll vor Neid auf uns schauen
Uns stört es nicht! Dieses Gewinsel.

Viele Diener sollen um mich sein,
Möglichst kräftig und schön von Gestalt;
Da brauchte man nicht mit dem Millionär allein
Nur sitzen - wenn dieser so langsam wird alt

Einen Hund muss ich besitzen,
Schön treu und riesengroß!
Bei seinem Anblick müssen alle schwitzen;
Werden sie frech, lasse ich ihn los

Vieles, ja alles, was mein Herz begehrt
Soll man mir zu Füßen legen!
Man soll mir täglich beweisen meinen Wert,
Den ich habe, - dank Gottes Segen!

Gold, Silber, Brillianten und andere Edelsteine,
Ist das, was ich nie genug haben kann;
Ohne diesen Glitter fühlt man sich schrecklich alleine,
Zumal dieser der Maßstab - für die Liebe vom Mann.

Viele Kinder möchte ich gern um mich wissen und
Bin bereit, sie auch selbst zu gebären.
Fleißige Ammen möchte ich jedoch nicht missen,
Da so viele Kinder bei manch Dingen auch stören.

Ja, und reisen bis an das Ende der Welt;
Jeden Winkel der Erde möcht ich mir besehen;
Per Liner oder Jet - mich stört nicht das Geld,
Obwohl ich bereit bin, kleine Wege auch mal zu gehen

Traum, oh Traum - lass dich erfüllen,
Schön könnte das Leben so sein!
Immer alles nach meinen Willen und
Keiner redet mir rein!

Träume sind Schäume
Ich will das nicht hören
Erschließt mir die Räume,
Wo mich die Schäume nicht stören!